Die #Monats-Highlights im Juli | Von Ferien in der Heimat, Mami-Auszeit und reicher Ernte

Was für ein Sommer! Er scheint unendlich und jeder Tag ist wie Ferien in Südeuropa. Wir haben uns schon so daran gewöhnt, dass sein Ende unerreichbar scheint. Besonders der Juli hatte es mit seiner Hitzewelle in sich. An manchen Tagen haben wir uns fast verkrochen. Die heiße Sonne – unser bester Freund im Planschbecken und manchmal doch ein Grund zu flüchten. Dennoch: durch die Kita-Ferien waren uns ein paar ganz besondere Momente gegönnt, die ich als Erinnerungen mitnehme.

Ferien in Jena

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Endlich ein richtiger Sommer in meinem Zuhause. Das hatte ich mir so gewünscht. Eine Sommererinnerung der Kinder an meinen Garten, an ihre Großeltern, an die kühle unseres alten Hauses. Und es war das erste Mal, dass wir wirklich unbeschwert den Ort meiner eigenen Kindheit genießen konnten. Ich muss zugeben: ohne den Mann und trotz der Hilfe meiner Mutter, war es trotzdem für mich auch ziemlich anstrengend im 24h-Dienst. Aber das ändert nichts: am Ende behält man die positiven Momente im Herzen: Holzzoo aufbauen im Garten, die große Schaukel an der Rotbuche („Mami, ich fliege in die Wolken!“), das Piratenschiff auf dem Spielplatz und vor allem Baden in der Saale. <3

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Ferien in Brandenburg

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Zweite Station der kleinen Reise war Brandenburg. Freunde haben dort ein Haus am See und sie sind so lieb uns jedes Jahr für ein paar Tage einzuladen. Ich hatte hier schon einmal über dieses Paradies geschrieben, das ich so ins Herz geschlossen habe. Die Zeit mit unseren Freunden, die drei Kinder exakt im gleichen Alter haben, ist immer wahnsinnig schön. Sie ist intensiv, laut und chaotisch. Und echt, fröhlich und ungeniert. So wie es sein soll. Das kleine Altfriedland tut sein Übriges zum perfekten Urlaubsgefühl. Ein altes brandenburgisches Dorf am See, mit Steg für die Großen und seichter Badestelle für die Kleinen. Mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Mit Sandwegen ohne viele Autos und ganz viel Flora und Fauna. Es war einfach nur herrlich!

Das Baby dreht sich

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Unser Märzbaby ist sehr groß und sehr schwer. Bei der Hitze kann ich ihn erst recht kaum noch herum schleppen, aber auch so ist die große Tragezeit vorbei. Er fordert es nicht mehr und mein Rücken bedankt sich. Dafür wird er langsam aktiver – was schwer ist bei der Körpergröße. Dann plötzlich – und es ist wie bei jedem Kind irgendwie ganz plötzlich – hat er sich schwups umgedreht. Und ich habe mich – wie bei jedem Kind ganz übertrieben – so gefreut! Jedenfalls im ersten Moment. Denn nun beginnen auch die Wochen der Verzweiflung darüber, dass man sich zwar auf den Bauch, aber von dort nicht wieder alleine zurück drehen kann. Und das ist doch sehr ärgerlich. Egal, erstmal freuen.

Endlich wieder Paar (für einen Moment)

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Die Decke fiel mir so auf den Kopf. Das habe ich manchmal. Einfach Kinder-Overload. Ohne bestimmten Grund. Nur die tiefe Sehnsucht, nicht angesprochen zu werden, meine Sätze fertig sprechen zu dürfen, oder auch einfach mal nicht sprechen zu müssen. Unsere Babysitterin nahm die Herausforderung an und mein Mann und ich waren köstliches Sushi essen (Tipp: http://www.raw-like-sushi.de/ in Hamburg Eppendorf). Leider führte die Entspannung auch dazu, dass ich mit einem kleinen Depri zu kämpfen hatte. Das ist manchmal einfach so bei mir: Entspannung heißt Loslassen heißt Tränen fließen heißt Erschöpfung kommt durch. Doch wozu habe ich den besten Mann der Welt? Er hat mich mal wieder so genommen, wie ich bin, das Sushi bezahlt, mich untergehakt und bei einem langen Spaziergang durch das abendliche sommerliche Hamburg herunter geholt und aufgemuntert. #daslebenmeintesgutmitmir

Tomaten Ernte

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Vor einigen Monaten haben wir hier große Pflanzaktion gemacht. Neben den Sonnenblumen, die bald alle blühen, duften die Kinder das erste Mal ihre eigenen Tomaten pflanzen. In unserem Garten war nicht viel Platz, aber der, den wir ausgesucht hatten, war perfekt. Endlich Erntezeit und es lohnt sich! Viele große rote Früchte gibt es jeden Tag zu pflücken und entweder direkt in den Mund wandern zu lassen, oder in den Salat zu schnippeln. Das Staunen der Kinder über selbst gesähte Früchte, über die kleinen großen Wunder der Natur – das ist eine meiner größten Freuden als Mutter.

Was habt Ihr so erlebt im Juli?

Alles Liebe,

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