1000 Fragen an mich selbst | #8 #9 #10

Wieder drei Wochen rum – Zeit sich Zeit zu nehmen. Für die Selbstreflexion, ein wenig Vergangenheit und einige Zukunft. 60 weitere Fragen an mich selbst, die mich hoffentlich wieder Revue passieren lassen, wie ich bin und wo ich hin will.

 

#8

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?

Ich MUSS unbedingt noch einmal nach China. Wir haben dort ein halbes Jahr gelebt und ich habe schon drei großartige Reisen gemacht. Aber es gibt noch so viel Ursprüngliches in diesem Land zu sehen, das sich rasant wandelt. Bald werden viele der alten Traditionen verschwunden sein.

Und Peru. Ich war tatsächlich noch nie in Südamerika. Mein Spanisch ist völlig eingerostet. Es muss sehr faszinierend dort sein.

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne?

Ich würde gerne hexen können. Ein alter Kindheitstraum… Überhaupt fand ich Hexen immer super. Das ist bis heute so, wenn ich mit meiner Tochter all die aufregenden Hexengeschichten lese und höre.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?

Als meine Tochter in einem Biergarten über die Frau am Nachbartisch ganz laut gesagt hat: „Guck mal, Mami, die Frau sieht wirklich aus wie eine RICHTIGE Hexe!“

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

Major Tom (völlig losgelöst). In jedem Zustand zum singen und feiern geeignet! Und „in einem Taxi nach Paris“ – große Heidelberg Liebe…

145. Wie flexibel bist du?

Ui… Ich befürchte leider nicht flexibel genug. Wahrscheinlich unterschiedlich, je nach Lebensbereich. Mit Kindern muss man flexibel sein. Beruflich gucke ich manchmal nicht weit genug über den Tellerrand hinaus.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst?

Nein. Auch in der Schwangerschaft hatte ich nie Gelüste nach sauren Gurken mit Nutella oder Ähnliches…

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?

Die Menschen um mich herum anglotzen und mir überlegen, was für ein Leben sie wohl führen.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?

Kommt auf die Tagesform und den Anlass an.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?

Mehr Sport. Ich esse einfach zu gerne.

150. Führst du oft Selbstgespräche?

Nein. Jedenfalls nicht, dass ich wüsste… 🙂

151. Wofür wärst du gern berühmt?

Für meine Stimme. Als Jugendliche habe ich mal in einer Band gesungen. Da träumt man noch davon berühmt zu werden…

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?

Wie ein Herz, das in eine Zitrone gebissen hat und dessen Schmerz je nach Intensität schneller oder nicht so schnell nachlässt.

153.  Wen würdest du gern besser kennenlernen?

Mein Baby im Bauch. 🙂

154. Duftest du immer gut?

Oh, sicher. Vor allem nach dem Joggen oder mit frisch geschlüpftem Spuck-Baby auf dem Arm.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?

Viel zu wenig im Gegensatz zu früher. Wenn ich 5-6 schaffe bin ich richtig gut!

156. Googelst du dich selbst?

Nein.

157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen?

Den Mauerfall. Bis heute rühren mich die Szenen aus dem Fernsehen und die unbändige Freude, die die Menschen damals hatten. Und auch die Solidarität, die immer zu spüren ist, sieht man sich die weinenden und sich umarmenden Menschen an. Das war ein historisches Ereignis ohne Gleichen und ich wäre als Erwachsene sofort dorthin gefahren, um das mitzuerleben.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?

Ich habe mit Freundinnen zusammen gewohnt in meiner Studentenzeit. Mit einigen hat es besser geklappt mit anderen schlechter. Jeder Jeck ist eben anders. Damals war das gut und abwechslungsreich. Nein: es war eine grandiose, partyreiche, lehrreiche Zeit! Heute bräuchte ich das eher nicht mehr.

159. Sprichst du mit Gegenständen?

Nein.

160. Was ist dein größtes Defizit?

Meine Ungeduld. Ich wäre gerne ruhiger, abwartender, gelassener. Arbeite ich auf jeden Fall dran. Denn wenn ich an ausgeschlafenen Tagen relaxt die Dinge auf mich zukommen lasse, ist die Stimmung mit allen Beteiligten meistens entspannt. Dann merke ich, was Geduld ausmacht. Sie hängt aber eben leider oft von der Tagesform ab.

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#9

161: Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp?

Definitiv Hund. Direkt, anhänglich, ehrlich. Unser Arco ist inzwischen 11 Jahre alt und der treuste Begleiter.

162: Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?

Ich sage es ihm. Und ich lache ihn an.

163: Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?

Ich bin Genießer und esse wahnsinnig gerne. Viel zu oft aus Appetit. Siehe Frage 149: Mehr Kalorien, also mehr Sport. 😉

164: Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?

Jaaaaaaaaa! Ein gutes Lied im Radio und ich werde mitgerissen. Das macht so viel gute Laune! Wenn die Kinder dann mittanzen ist die Welt perfekt!

165: In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?

In so vielen Dingen. Jeder Mensch ist so unvergleichbar. Diese Frage kann ich nicht mit einem Charakterzug oder Merkmal beantworten.

166: Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?

König Laurin. Ein witziger und mitreißender Film für Kinder im Grundschulalter.

167: Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?

Nicht mehr. Leider denke ich immer viel zu sehr an den nächsten Tag mit Kindern. Allerdings: Wenn wir frei haben und die Kinder betreut sind, kommt das schon mal vor. In meinen wilden Tagen habe ich das als Challenge gesehen und bin oft erst in den Morgenstunden nachhause gekommen. Herrlich! Und dann Brötchen mitbringen bevor man ins Bett fällt…

168: Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?

Ich bin im Moment so froh, gar keine Geräusche zu hören, dass auch die Musik zu kurz kommt. Klingt echt spießig, ich weiß. Aber die Stille ist so schön!

169: Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Nur auf Bewerbungsgespräche.

170: Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?

Gestern vor meinem Mann. Ich war durch Schwangerschaft und dicke Erkältung so erschöpft, dass ich nur noch in seinem Arm liegen und heulen wollte.

171: Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Mit meinem Mann. Der führt mich immer so schön aus und gönnt uns was. Er denkt dann nicht darüber nach, ob das jetzt gerade drin ist oder nicht. Verwöhnung pur!

172: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

Zerdenke die Dinge nicht. Das macht sie manchmal komplizierter als sie eigentlich sind.

173: Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst?

Nackte Kinderfüße, Sonnencreme-Duft, Sommersprossen, Salzwasser

174: Wie duftet dein Lieblingsparfüm?

Wie Issey Miyake – trägt nämlich mein Mann. Hatte er drauf als ich ihn kennen lernte und jetzt brauche ich manchmal ein Hemd von ihm, an dem ich schnuppern kann, wenn er mal länger weg ist.

175: Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?

Ich wäre kompliziert. Obwohl ich es vielleicht manchmal tatsächlich bin…

176: Wie findest du dein Aussehen?

In Ordnung. Manches mag man mehr an sich, manches weniger. Jeder Mensch hat wohl irgendwelche Komplexe. Aber ich jage keinem Schönheitsideal mehr hinterher. Es gibt genug Dinge, die ich an mir mag um glücklich zu sein.

177: Gehst du mit dir selbst freundlich um?

Nicht genug. Zu selbstkritisch, zu streng, zu unverzeihlich.

178: Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?

Es gibt eine, die ich in Erwägung ziehen würde. Die hätte aber auch gesundheitliche Gesichtspunkte.

179: Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?

Titanic (oh man… Teenager!)

180: Füllst du gerne Tests aus?

Nein, das hasse ich.

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#10

181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?

Nein. Ich glaube, dass unsere Generation sehr privilegiert aufwächst. Allerdings beneide ich manchmal unsere Elterngeneration, die aus dem Nichts kommend viel positive Veränderung und Entwicklung erlebt hat. Und vor allem keinen Krieg. Wer weiß, was uns mit internationalem Terror etc. noch bevor steht.

182: Wie egozentrisch bist du?

Das Wort würde mir nicht zuerst einfallen, wenn ich mich beschreiben müsste. Mir wurde mal gesagt, ein wenig mehr davon könnte nicht schaden. Aber vielleicht würde das mein Umfeld anders sehen. Wäre mal sehr interessant…

183: Wie entspannst du dich am liebsten?

Schlafend

184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Ja. Es gab schon Situationen im Freundes- und Familienkreis, die mich sehr verletzt haben. Doch ich habe geschafft, sie in einer Schublade zu verstauen und abzuschließen. Das Gefühl ausgeschlossen zu sein – das weiß ich jetzt nach vielen Jahren – beruhte auch sehr auf mir selbst und meinem viel zu großen Gedankenpool.

185:  Worüber grübelst du häufig?

Wie ich mein Leben so gestalten kann, dass ich möglichst viel aus ihm heraushole. Intensiv leben und erleben ist das Ziel. So viel wie möglich von der Welt sehen. Meinen Kindern so viel wie möglich mitgeben. So viel Wissen anhäufen wie geht. Sich nicht mit dem Status Quo zufrieden geben.

186: Wie siehst du die Zukunft?

Ungewiss, aber schön!

187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

Auf der Geburtstagsparty seiner Ex-Freundin.

188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Meiner Mutter. Wohl eher äußerlich, obwohl mir doch einige Charakterzüge an mir inzwischen sehr bekannt vorkommen.

189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende?

Strickend mit Hörbuch – an meinen Mann gekuschelt. Oder – im Ausnahmezustand – am Meer mit Sonnenuntergang. Nichts tuend…

190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben?

Nicht unabhängig genug. Sowohl im übertragenen als auch im realen Sinne. Abhängig von meinen Kindern, von meinem Mann, von Meinungen und materiellen Dingen. Aber im Vergleich dann doch auch irgendwie nicht. Ich habe Vorstellungen, die ich auch umsetze. Meinungen, die ich kundtue, auch wenn sie unangenehm sind. Modische Aussetzer zu denen ich stehe. Haha.

191: Ergreifst du häufig die Initiative?

Ja. Ich bin schnell genervt, wenn es kein anderer tut. Oder zu ungeduldig? Und dann organisiere ich gern. Ich stelle fest, dass es im Leben eigentlich auch immer dieselben sind, die die Initiative ergreifen. Ist Typsache…

192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

An mein Kaninchen Lilli, das gar kein Mädchen war. Das stellte sich allerdings erst heraus, als wir einen angeblichen „Mann“ dazuholten, der aber gar nicht männlich war. Zwei Mal daneben gelegen… Heraus kam ein niedlicher Wurf mit sechs Mini-Kaninchen.

193: Hast du genug finanzielle Rücklagen?

Ja.

194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?

Oh je… Das kann passieren. Ist wirklich schön hier und ich liebe Hamburg. Ich bin aber neugierig und offen. Meine Eltern haben mir vorgelebt, wie wichtig und bereichernd ein Neuanfang sein kann. Wer weiß, wohin uns das Leben noch verschlägt.

195: Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Leider ja. Ich kann inzwischen gut mit Kritik umgehen, brauche aber dafür ein bisschen Zeit. Und sie darf nicht zu hart angebracht werden. Dann werde ich irgendwie stur. Ganz schön persönlich die Frage…

196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

Nein.

197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?

Nein. Aber immer öfter…

198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?

Über meinen Sohn, der mit einem völlig falschen Satz versucht hat, seine Über-Schwester zu maßregeln.

199: Glaubst du alles, was du denkst?

Huch? Komische Frage. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht so recht…

200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Die Hochzeit meiner Trauzeugin, bei der die Braut morgens um 07:00 in mein Zimmer kam, ihr zertanztes Brautkleid aus- und Klamotten von mir anzog, um mit den letzten Gästen noch weiterzufeiern. Es war eine super tolle Sause!

Habt es gut und alles Liebe,

Unterschrift

 

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Titelbild: Pixabay.

2 Kommentare zu „1000 Fragen an mich selbst | #8 #9 #10

  1. Liebe Sophia, dank deines Kommentars habe ich heute Morgen nach vielen vielen Jahren mal wieder „Taxi nach Paris“ gehört. Fahre mit guter Laune durch den Sonnenschein zur Arbeit 🙂
    Ich wünsche dir für das bevorstehende großartigste Ereignis alles alles Liebe und Gute und freue mich auf gute Nachrichten. Liebe Grüße aus Heidelberg

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