Selbstfürsorge für Mütter und andere | 1000 Fragen an mich selbst #1

Selbstfürsorge – ein viel besprochenes und ausgesprochenes Wort, das vor allem in der Mütterwelt kursiert und uns bewusst macht, dass es etwas gibt, um das wir uns auch noch kümmern sollten: uns selbst! Man lebt so vor sich hin, bekommt Kinder, arbeitet, kauft vielleicht ein Haus oder ein Haustier und die Tage füllen sich. Mit Alltag, sehr viel Alltag! Früher konnte man am Wochenende nach einer durchfeierten Nacht auch einfach mal 12 Stunden im Schlafanzug vor der Glotze gammeln. Das war Selbstfürsorge. Im (Familien-)Alltag gibt es das nicht mehr und die kleinen Auszeiten sind hart erkämpft. Wenn sie denn überhaupt stattfinden. Viele merken erst „am Rande des Wahnsinns“, dass es da eine Person gibt, die niemandem etwas nützt, wenn sie sich nicht auch selber gut ist. Selbstfürsorge ist nicht nur wichtig, sie ist lebenswichtig.

Im Übrigen gilt das durchaus nicht nur für Mütter. Ich kenne genug hart arbeitende Männer und Frauen, die keine Kinder haben und es genauso wenig schaffen, sich selbst etwas Gutes zu tun. Die nicht Nein sagen können, die allen Gefallen wollen, die ausgelaugt sind und sich trotzdem immer verpflichtet fühlen. Selbstfürsorge geht alle an.

Ich bin nicht gut darin, für mich selbst zu sorgen – wie so viele. Aber ich bin im Lernprozess und in den vergangenen 1 1/2 Jahren ein Stückchen weiter gekommen. Mit meinen Kindern und dem Alltag als Working Mum, der so auslaugend sein kann, kam auch die Erkenntnis, dass es für mich und meine Familie überlebenswichtig ist, dass ich mich darauf konzentriere, was wirklich zählt und vor allem, was mir gut tut. Welche Lebensform ist die Richtige? Welche Menschen tun mir gut und welche bringen mich in Zugzwang? Welche Ansprüche an mich und meine Mitmenschen und auch jene, die von ihnen an mich gestellt werden, kann und will ich erfüllen? Ich habe mich von einigem Ballast getrennt und gelernt, zu dem zu stehen, was ich schaffe und was eben nicht. Und wie ich meiner Seele zuhöre, die mir oft genug sagt, was gut und was schlecht für mich ist. Natürlich funktioniert das nicht immer und häufig komme ich noch an den Rand meiner Kräfte. Nun kommt noch ein Baby hinzu, das den Schlaf nicht mehr und die Freizeit nicht üppiger werden lässt. Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf, denke ich an die kommenden Monate…

Genau deshalb ist Selbstfürsorge eines meiner Themen. Dazu gehört aber auch, sich selbst zu kennen.  Zu wissen wer man ist und wie man sich selbst gut sein kann. Weiß ich, wer ich bin? Gelesen habe ich unter anderem bei Johanna von Pinkepank, die sich in den kommenden Wochen und Monaten mit vielen Fragen zu sich selbst beschäftigt und einlädt, mitzumachen. Dieser Einladung möchte ich folgen. Ob ich es jede Woche schaffe, kann ich nicht sagen, aber die Idee ist vielversprechend. Vielen Dank, Johanna!

Und das sind die ersten 20 Fragen:

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?

Ich habe meine Zahnreinigungstermin für ein spontanes tiefgehendes Gespräch auf der Straße mit einer anderen Mutter sausen lassen.

2. Mit wem verstehst du dich am besten?

Mit meinem Mann. Tatsächlich ist er mein Seelenverwandter. Er will immer nur aufrichtig das Beste für mich und nimmt mich – in allen Zeiten – so wie ich bin. Er lässt mich niemals an uns zweifeln.

3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit?

Aufräumen. Weniger Aufräumen, mehr Lesen!!

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?

Leider finde ich die meisten Witze nicht so richtig witzig. Ich lache am meisten über spontane Ausrutscher oder Versprecher.

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Nein. Habe ich schon immer getan. Ich bin sehr emotional und das gehört zu mir.

6. Woraus besteht dein Frühstück?

Früchtemüsli mit frischem Obst in Mandelmilch. Und ein Kaffee.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? 

Meinen Kindern, als ich sie in der Kita abgegeben habe.

8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?

Ich muss immer alles gleichzeitig (gut) können und halse mir zu viel auf. Und ich bin kein Mitläufer- oder Bewunderertyp, weshalb ich mit manchem Frauentyp anecke.

9. Was machst du morgens als erstes?

Mit den Kindern kuscheln

10. Kannst du gut vorlesen?

Ich denke schon. Wir lesen sehr viel.  Heute hat mir meine Tochter gesagt: „Mami, Du kannst ja wirklich lachen wie eine echte Hexe!“ Schmeichelhaft, oder?

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? 

Bei uns kam das Christkind und das habe ich sicher bis 10 geglaubt.

12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen?

Eine mini Ferienwohnung in einem kleinen italienischen Bergdorf, unweit der Küste mit Blick über die wundervolle Landschaft meines Lieblingslandes.

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? 

Ich wäre gerne gleichgültiger gegenüber der Meinung anderer.

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?

Re: auf Arte.

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

Noch nie. Ooops…

16. Wie alt möchtest du gerne werden? 

So alt, dass es mir noch vergönnt ist, menschenwürdig und selbstbestimmt zu leben. Das hängt für mich nicht von der Jahreszahl, sondern vom Zustand ab.

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

An unseren letzten Italienurlaub in 2017, der einfach nur paradiesisch war. <3

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? 

Ich kenne meinen Mann seitdem ich 20 bin und kann mich nur noch schwach daran erinnern. Es ist als hätte das Herz eine Zitrone gegessen und müsste sich ganz schmerzhaft zusammenziehen.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen?

Nein, ich mochte meinen Namen schon immer. Mein Vater ist Philosoph und da passte Sophia perfekt.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?

Oh, da gibt es viel zu viele. Aber zum Glück merze ich sie nach und nach aus. :-)

 

Bis zum nächsten Mal!

Alles Liebe,

Unterschrift

 

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